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Augen auf beim Welpenkauf!

Logo der Initiative“Niedliche kleine Welpen zu verkaufen.” So oder so ähnliche Angebote lassen sich auf zahlreichen Websiten, Aushängen in Supermärkten oder Kleinanzeigen lesen. Spätestens nach dem großen Aufschrei in den sozialen Netzwerken, der sich gegen ein bekanntes Tiergeschäft in Westdeutschland richtete, wird der Handel mit Welpen immer mehr zum Gesprächsthema der tierliebenden Gemeinschaft.

Eine Arbeitsgemeinschaft macht sich stark

In der aktuellen Ausgabe vom Dogsmagazin (01/2013) hat das Frauchen einen interessanten Artikel über die Initiative “Welpen sind keine Ware” gelesen. Ein Thema mit dem sich alle Hundefreunde näher befassen sollten. Die Initiative “Welpen sind keine Ware” wurde im Jahre 2011 gegründet um die tierliebende Gesellschaft auf die Problematik des zwielichtigen Geschäfts mit Welpen aufmerksam zu machen. Sie informiert über die verheerenden Bedingungen unter denen Hunde für den illegalen Handel gezüchtet werden. Die mitwirkenden Institutionen sind den meisten Hundehaltern bekannt. Sowohl die Tasso (Haustierregister) als auch der VDH (Verein für das Deutsche Hunderwesen) wirken aktiv an Aufklärung über den Handel mit Welpen mit. Zudem vereint die Arbeitsgemeinschaft Experten, Züchter, Tierärzte und Verhaltenstrainer.

Welpenhandel – eine traurige Wahrheit

Der Grund für die Bildung der Arbeitsgemeinschaft liegt auf der Hand. Die Öffentlichkeit soll über den zwielichtigen Handel mit Welpen aufmerksam gemacht werden. Aber was ist denn eigentlich so zwielichtig am Welpenhandel? Natürlich handelt es sich nicht um die Welpen, die ganz natürlich bei einem Züchter zur Welt kommen (obwohl es sich dort auch nicht immer mit rechten Dingen zuträgt) und erst mit ca. 10-12 Wochen in ihr neues Heim kommen.

Die Initiative möchte auf den sogenannten “Hinterhof-Handel” mit Welpen aufmerksam machen.

“Der Hinterhof-Hundehandel der unseriösen Art hat nur ein Ziel: Die Gewinnmaximierung. Dieser Handel hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zu einem sehr lukrativen Geschäft entwickelt. Die „Vermehrung“ der Hunde ist denkbar einfach, die Nachfrage unwissender Tierhalter scheinbar grenzenlos und die Gewinnspannen der Händler riesig.” (Quelle: http://www.wuehltischwelpen.de/welpen-sind-keine-ware.html)

Das unerhörte Leid der Tiere

Die Auswirkungen des unseriösen Handels sind grenzenlos. Die kleinen Welpen leiden unter Mängeln, die normalerweise durch die instinktive Betreuung der Mutter gewährleistet ist. Aber auch die Hündinnen, die als “Gebärmaschinen” missbraucht werden, werden auf grausamste Art und Weise misshandelt. Im Internet bin ich auf einen Bericht, der aus der Sicht einer solchen “Gebärmaschine” geschrieben wurde, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Schaut euch auch mal die Seite der Initiative an.

Bericht: http://www.hinsehen-statt-wegschauen.de/
Webseite der Intitiative “Welpen sind keine Ware”:

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